Export für die Steuerkanzlei: DATEV, BMD und RZL aus einem Programm
Die Übergabe an die Steuerkanzlei ist der Moment, in dem sich rächt, wie das Jahr über gearbeitet wurde. Fehlen Belege, liegen Rechnungen in drei Ordnern und passt das Format nicht zur Software der Kanzlei, entsteht Arbeit auf beiden Seiten — und die wird abgerechnet.
Anleitung: Export in LazyBill →Was eine Kanzlei tatsächlich braucht
Drei Dinge, und zwar für denselben Zeitraum: die Ausgangsrechnungen als PDF, die Eingangsbelege in der Originaldatei und einen Buchungsstapel, den die Kanzleisoftware einlesen kann. Fehlt das Dritte, tippt dort jemand ab, was längst digital vorliegt.
Das Format entscheidet, ob der Import gelingt
In Deutschland arbeiten die meisten Kanzleien mit DATEV, in Österreich mit BMD, ein Teil mit RZL. Ein Stapel im falschen Format lässt sich nicht einlesen, und das fällt erst auf, wenn es jemand versucht. Eine kurze Frage in der Kanzlei vor dem ersten Export spart die Runde.
- DATEV — Standard für die meisten Kanzleien in Deutschland, mit Kontenrahmen SKR03 oder SKR04
- BMD — in Österreich weit verbreitet
- RZL — für österreichische Kanzleien, die nicht mit BMD arbeiten
- Neutrales CSV — wenn die Kanzlei keines der drei nutzt
Vorbereitende Buchhaltung, nicht Buchhaltung
Ein Rechnungsprogramm bereitet die Buchungen vor, es bucht nicht. Die Kontenzuordnung prüft und verantwortet die Kanzlei, denn sie kennt die Systematik des Mandanten. Wer das umdreht, bezahlt am Ende für die Korrektur.
Datenschutz bei der Übergabe
Ein Export enthält Kundennamen, Adressen und Beträge. Er gehört nicht unverschlüsselt in einen Mailanhang und nicht in einen Ordner, der dauerhaft offen im Netz liegt. Ein Download-Link mit Ablaufdatum ist der sicherere Weg.
Der Teil, den LazyBill übernimmt
Du wählst einen Zeitraum, und LazyBill packt Ausgangsrechnungen, Belege und Buchungsstapel in ein Archiv, im Format deiner Kanzlei. Vor dem Erzeugen siehst du, was drin sein wird, und ob im Zeitraum noch Belege zur Prüfung offen sind. Auf Wunsch geht das Paket direkt an die Kanzlei: Sie bekommt einen Link, lädt selbst herunter und braucht keinen eigenen Zugang. Der Link läuft nach 14 Tagen ab.
Je nachdem, womit deine Kanzlei arbeitet: BMD oder RZL in Österreich, DATEV in Deutschland. Der Export kommt auf Knopfdruck, deine Kanzlei kann die Datei direkt einlesen.
Per Handyfoto oder Upload: LazyBill liest Händler, Datum, Beträge und Steuersätze aus und ordnet den Beleg dem Lieferanten zu. Rechnungen aus dem Postfach leitest du einfach an deine Beleg-Adresse weiter. 200 KI-Belege im Monat inklusive.
Perfekt aufbereitet für die Steuerberatung. Ganz ohne mühsames Zusammenrechnen.
Häufige Fragen
Welches Format braucht meine Steuerkanzlei? +
Das weiß nur die Kanzlei selbst. In Deutschland ist DATEV der Regelfall, in Österreich BMD, mit RZL als verbreiteter Alternative. Frag dort einmal nach und stell es in LazyBill ein, danach bleibt es so. Nutzt die Kanzlei etwas anderes, gibt es den neutralen CSV-Export.
Was brauche ich für den DATEV-Export? +
Berater- und Mandantennummer, beide bekommst du von deiner Kanzlei, dazu den Kontenrahmen SKR03 oder SKR04. Ohne die Nummern kann DATEV den Stapel nicht dem richtigen Mandanten zuordnen, deshalb erzeugt LazyBill ihn dann auch nicht. Rechnungen und Belege lassen sich trotzdem exportieren.
Sind die Belege selbst mit dabei oder nur die Zahlen? +
Beides, wenn du es so wählst: die Originaldateien deiner Belege, die Rechnungs-PDFs und der Buchungsstapel als Datei. Brauchst du nur den Stapel, lässt du die anderen beiden weg.
Ersetzt der Export meine Steuerberatung? +
Nein. Er ersetzt das Zusammensuchen und Abtippen. Die Prüfung, die Kontenzuordnung und die Einreichung bleiben in der Kanzlei, und das ist auch der Ort, an dem die Verantwortung dafür hingehört.
Wie oft sollte ich exportieren? +
So, wie deine Voranmeldung fällig ist: monatlich oder vierteljährlich. Wer erst im Februar alles für das Vorjahr zusammenträgt, sucht am längsten und findet Lücken dann, wenn sie sich nicht mehr schließen lassen.
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